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Biologie

Miscanthus (Elefantengras)

Miscanthus (Elefantengras) ist ein ausdauerndes Süßgras (Unterfamilie Panicoideae, Tribus Andropogoneae), das bis zu 4 m hohe Bestände bildet. Die aus dem unterirdischen Rhizomsystem (Wurzeln) austreibenden beblätterten Halme sterben im Herbst ab. Im Frühjahr treiben Halme neu aus den Wurzeln aus.
Die zweizeilig angeordneten Blätter bestehen aus einer langen, stängelumfassenden Blattscheide und einer 2-3 cm breiten, langzettlichen, dunkelgrünen Spreite.

Die zweiblütigen Ährchen sind in Form endständiger Rispen angeordnet, die aufgrund langer Haare an der Ährchenbasis ein silbriges Aussehen haben. In Mitteleuropa kommt Miscanthus in warmen Sommern zwar auch zur Blüte, keimfähige Samen werden jedoch nicht ausgebildet. Eine Vermehrung findet hier daher ausschließlich vegetativ (über Wurzelteile) statt.
Als C4-Pflanze ist Chinaschilf wärmeliebend (Maisstandorte).
Miscanthus x giganteus ist vermutlich eine Hybride aus Miscanthus sachariflorus und Miscanthus sinensis. Diese Hybridart zeichnet sich durch eine sehr hohe Biomassebildung aus und wird bis zu 4-5 m hoch.

Herkunft

Chinaschilf stammt ursprünglich aus Südostasien (u.a. China, Japan und Korea), wo es in subtropischen bis subarktischen Klimabereichen vorkommt. Erst 1935 wurde eine spezielle hochwüchsige Sorte, Miscanthus x giganteus, von Japan über Dänemark nach Mitteleuropa eingeführt.